Bramscher Orgelsommer I

Veranstaltung St. Martin-Kirche, 29. Juni 2024

Am 29.06.2024, 18:00 Uhr

Orgel-Kroeger-Prospekt-Mitte von unten-i

Nikolai Strauch, Orgel &
Vokalensemble "CantOS":
Markus Doering

Jan Kampmeier
Michael Peusch
Volker Arnke

Eintritt frei, Spenden am Ausgang erbeten

 

 

 

Programm:


Hans Leo Hassler (1548-1612): Cantate Domino

Buxheimer Orgelbuch (um 1460): Der Sumer

Alexandre Guilmant (1837-1911): Adagio molto aus der Orgelsonate Nr. 3, c-moll op. 56

 

Ordinarium Missae:

Einzelsätze aus Josef Rheinberger (1839-1901): Messe B-Dur op. 172 und Bruno Oscar Klein (1858-1911): Messe B-Dur op. 85

Kyrie (Klein)

Gloria (Rheinberger)

Orgel-Improvisation: Wort Gottes

Credo (Klein)

Orgel-Improvisation: Fürbitten

Sanctus (Klein)

Benedictus (Klein)

Orgel-Improvisation: Geheimnis des Glaubens

Agnus Dei (Rheinberger)

 

Théodore Dubois (1837-1924): Toccata G-Dur

Richard Rogers (1902-1979), Arr. David Nield: Blue Moon

 

Die Wurzeln des Vokalquartetts CantOS liegen an der Universität Osnabrück. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 widmet sich das Ensemble der Pflege anspruchsvoller Musik für vier Männerstimmen und nahm im September 2013 erfolgreich am Niedersächsischen Chorwettbewerb teil. Das Repertoire reicht von Werken der Renaissance bis hin zur amerikanischen Barbershop-Musik, zahlreiche selbst arrangierte Volkslieder aus dem In- und Ausland runden die Palette ab.

Die Kombination von vier Männerstimmen und Orgel verspricht reizvolle Klangfarben. Im Zentrum des Programms stehen Auszüge aus zwei Messen von Josef Rheinberger und Bruno Oscar Klein. Klein wurde 1858 in Osnabrück geboren und musikalisch zunächst von seinem Vater ausgebildet, der damals Domorganist war. Später studierte er in München unter anderem bei Rheinberger und emigrierte mit erst 20 Jahren in die USA, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Sowohl Rheinberger als auch Klein schrieben jeweils eine Messe in B-Dur für Männerstimmen und Orgel. Aus der von Rheinberger erklingen Kyrie und Agnus Dei, aus der von Klein Gloria, Credo, Sanctus und Benedictus, so dass sich eine vollständige Messe ergibt. An die Stelle der eigentlich nicht musikalischen Bestandteile der Messe treten passende Improvisationen von Nicolai Strauch.